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Kampfsport

Unter dem Begriff Kampfsport versammeln sich all jene Sportarten, die sich mit dem waffenlosen, aber auch bewaffneten Kampf auseinander setzen. Meistens wird dabei zu allererst an die unterschiedlichen Systeme aus Asien gedacht, wie Kung Fu, Karate, Tae Kwon Do oder viele andere. Ebenso gehören in diese Kategorie aber auch westliche Sportarten wie Boxen, Ringen, Kickboxen oder das brasilianische Capoeira.

Sportliche Auseinandersetzung
In Fachkreisen unterteilt man diese Sportarten noch einmal und der Begriff der Kampfkunst tritt in Erscheinung. Der Unterschied ist offensichtlich. Bei klassischen Kampfsportarten steht die sportliche Auseinandersetzung innerhalb eines Regelwerks im Vordergrund. Je nach Kampfsportart beinhaltet das Training allerdings zusätzlich Elemente der Selbstverteidigung oder partnerlose Formen. Diese dienen der Einübung bestimmter Bewegungen und es wird besonderer Wert auf exakte Ausführung gelegt, die vom Ausführenden ein hohes Maß an Konzentration und Selbstbeherrschung fordert. Neben technisch-taktischem Verhalten werden sowohl Angriffe, Abwehren und Täuschungsmanöver geübt. Oftmals ist der Stärkere dem Schwächeren überlegen. Dies ist auch der Grund warum in Gewichtsklassen gekämpft wird. Beispiele hierfür sind Judo, Kickboxen oder auch das mittlerweile olympische Tae Kwon Do.

Weg der Selbstverteidigung
Kampfkünste hingegen betonen eher die Verteidigung, um einen angreifenden Gegner unschädlich zu machen. Dies erfolgt entweder durch sanfte Mittel oder aber auch durch Attacken auf vitale Punkte des Menschen. Viele weiche Kampfkunstsysteme nutzen die Energie des Angreifers und setzen dieses gegen ihn ein. Hier ist nicht die körperliche Überlegenheit maßgeblich, sondern eher die technische Versiertheit. Aikido, Wing Chun aber auch Tai Chi sind bekannte Vertreter dieser Richtung. Die härteren Kampfkünste wie Hapkido oder Ju Jutsu sind oftmals eine Mischform aus harten und weichen Techniken.