Studieren in Deutschland / Studium in Deutschland
Deutschland ist mit den USA und Großbritannien eines der beliebtesten Länder, um ein Studium zu absolvieren. Kein Wunder, eilt doch deutschen Studenten weltweit gerade in technischen Fächern ein sehr guter Ruf voraus. Zudem sind die Möglichkeiten, in Deutschland zu studieren, nahezu unbegrenzt. Zum einen ist da die große Anzahl an staatlichen Universitäten und Fachhochschulen, an denen der Großteil der rund 2 Millionen Studenten eingeschrieben ist. Übrigens: Von diesen 2 Millionen Studenten absolvieren rund 60 Prozent ihr Studium an einer Universität, Theologischen und Pädagogischen Hochschule oder Kunsthochschule. Die weiteren 40 Prozent studieren an Fachhochschulen, wobei dort auch die Studenten an privaten Fachhochschulen eingerechnet sind.
Zum anderen ist die Art der Studienmöglichkeiten in Deutschland sehr groß gefächert. So gibt es nicht nur Fachhochschulen, sondern auch Wirtschaftshochschulen, Gesamthochschulen, technische Hochschulen, technische Universitäten, kirchliche Hochschulen und natürlich die Universitäten. An all diesen Hochschulen wird in ganz überwiegender Form ein Studium im Präsenzmodus angeboten, also für „hauptberuflich Studierende“. Das bedeutet, dass an den genannten Hochschulen das Studium ganztägig erfolgt, also ein vermeintlich „normales“ Studium. Steigender Nachfrage erfreuen sich heutzutage auch die Hochschulen, die ein Abendstudium oder ein Fernstudium anbieten. Auf diesen Punkt wird in einer Unterseite dieser Webseite eingegangen.
Allen Einrichtungen ist gemein, dass sie sich in mehr oder weniger großem Umfang mit Forschung beschäftigen und ihr Hauptaugenmerk auf der Vermittlung wissenschaftlicher Lehrinhalte im Studium besteht. Dementsprechend können in allen staatlich anerkannten Universitäten und Fachhochschulen auch akademische Grade wie der Bachelor und der Master erreicht werden. Wichtig für die Studienfinanzierung: Bafög-Unterstützung kann für beide Bildungseinrichtungen beantragt werden. Voraussetzung ist immer, dass die Hochschule staatlich anerkannt ist.
Staatliche Anerkennung und private Hochschulen
Ein Studium in Deutschland kann auch nicht staatlich anerkannt sein. Das ist der Fall, wenn die Hochschule über keine Anerkennung der Bundesländer verfügt. Dementsprechend kann an diesen Einrichtungen auch kein staatlich anerkannter akademischer Grad erreicht werden. Dennoch werben in Deutschland viele vermeintliche Hochschulen mit Bachelor- und Master-Abschlüssen, die zusammen mit Hochschulen im Ausland angeboten werden. Diese nicht staatlich anerkannten Hochschulen sind immer privater Art, das heisst, es fallen monatliche Studiengebühren an.
Zu beachten ist, dass es im Bereich der privaten Hochschulen auch staatlich anerkannte private Universitäten und Fachhochschulen gibt. Diesen Trend gibt es seit den 70er Jahren. Mittlerweile sind in der Bundesrepublik über 110 Hochschulen in freier Trägerschaft, darunter 13 private Universitäten entstanden.
Studienfinanzierung & Krankenversicherung
In Zeiten von Studiengebühren und privaten Hochschulen ist auch die Studienfinanzierung ein gröeßres Thema geworden. Deutschlandweit bieten viele Banken und Institute Studienkredite an. Bevor man sich jedoch für einen Studienkredit entscheidet, sollte man unbedingt vergleichen. Gleiches gilt für die Krankenversicherung. Hierzu kann man sich z.B. beim Forum private Krankenversicherung für Studenten informieren.
Statistiken zum Studium in Deutschland:
Derzeit (Stand Wintersemester 2008/2009) absolvieren rund 1,98 Millionen Studenten ein Studium an deutschen Hochschulen. Insgesamt gibt es 383 Hochschulen, die sich in 103 Unis und 176 FHs unterteilen. Alle staatlichen Hochschulen sind Einrichtungen der Bundesländer. Die Verteilung der Studierenden gliedert sich wie folgt: Von den 1,98 Millionen Studierenden sind 52 Prozent männlich und 48 Prozent weiblich.

